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Zunächst
nichts weiter als ein kleines unscheinbares Pflänzchen auf dem Blumengroßmarkt
tritt die großblättrige, fleischfressende Horrorblume schon
bald ihren Siegeszug um die Welt an. Erfolg ist Mr. Mushnik mit seinem
Blumenladen in der New Yorker Lower East Side nicht beschieden. Nur hin
und wieder verirrt sich ein Kunde in seinen kümmerlichen Laden. Schon
beschließt er, die Ladentüre für immer zu schließen,
da kommt Seymour, sein schüchterner Angestellter, mit einer exotischen
Pflanze. Gleichsam über Nacht wird Mushnik´s Blumenladen berühmt,
die antromorphe Kreuzung zwischen Venusfliegenfalle und warziger Avocado
erweist sich als Publikumsmagnet. Die Kunden geben sich die Klinke in die
Hand. Radio- und Fernsehsender stehen Schlange. Doch die gewinnbringende
Pflanze fordert ihren Tribut: Mit normalem Leitungswasser läßt
sich AUDREY II, wie Seymour sie genannt hat, nicht abspeisen. Sie will
BLUT - MENSCHENBLUT... .
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Das Theater Takelgarn hat den "Kleinen Horrorladen" nach dem Drehbuch
von Charles Griffith als Puppenstück neu inszeniert. Witzig, rührend
und packend läßt Petra Wolfram (Regie und Puppenbau) die Puppen
um Liebe, Macht und Geld ringen. Ausdrucksstarke Tischfiguren lassen die
bekannte Geschichte wieder lebendig werden. Das schlichte Bühnenbild
und die phantasievolle Choreographie werden die Theaterfreunde, die den
"LITTLE SHOP OF HORRORS" bislang noch nicht kennen, ebenso in ihren Bann
ziehen, wie die Fans des Stücks, die bereits ganze Passagen auswendig
mitsprechen können. |
![]() Audrey, die Verkäuferin |
![]() Seymour, züchtet besondere Pflanzen |
![]() Orin, der Zahnarzt |
![]() Zwoy, die unheimliche Pflanze |
![]() Mr. Mushnik, der Blumenhändler |
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